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Ziele
Es sollte ein Fragebogen entstehen, der für Kinder in Gymnasien und Hauptschulen gleichermaßen geeignet ist, misst, ob die „Erwachsen werden“ – Stunden soziale Kompetenzen fördern, den Erfolg der einzelnen Teile des Präventionsprogramms erhebt und in der praktischen Arbeit eigenständig angewendet werden kann.
Die Langfassung umfasst folgende Themenblöcke:
Hier gelangen Sie Zur Langfassung des Fragebogens Schüler erste Welle.
Hier gelangen Sie Zur Langfassung des Fragebogens Schüler zweite Welle.
Hier gelangen Sie Zur Langfassung des Fragebogens Schüler der Kontrollgruppe zweite Welle.
Der Kurzfragebogen für den Einsatz in der Praxis enthält keine Fragen zur Erfassung der finanziellen Lage oder Angaben zu den Familienverhältnissen der Schülerinnen und Schüler, damit bei der Befragung von sehr kleinen Gruppen (z. B. Klassenverbänden) die Anonymität gewährleistet werden kann. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es zu Stigmatisierungen und Diskriminierungen einzelner Schülerinnen und Schüler kommen kann.
Darüber hinaus sind einige besonders kompliziert auszuwertende Fragen nicht enthalten (Skalen-Fragen).
Die hier präsentierte Version des Kurzfragebogens dient als Beispiel. Sie können auf dieser Basis, je nach Interesse und Fragestellung, einen Fragebogen für die eigene Studie zusammenstellen.
Hier gelangen Sie Zur Kurzfassung des Fragebogens Schüler zweite Welle.
Stichprobe und Rahmen des Projekts
Kompetenzförderung – Wirkt sie und wenn ja, bei wem? Um das zu überprüfen, fanden Befragungen unter den Fünftklässlern von acht Hauptschulen und acht Gymnasien in ländlichen Gebieten, großen und mittleren Städten statt. In der Hälfte der Klassen führten die Lehrkräfte „Erwachsen werden“ – Stunden durch. Die andere Hälfte diente als Vergleichsgruppe.
Interventionen
Das Programm „Erwachsen werden“ unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikative Kompetenz zu stärken, Kontakte und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag zu begegnen und für Pubertätsprobleme konstruktive Lösungen zu finden. „Erwachsen werden“ besteht aus sieben verschiedenen Bausteinen wie z. B. „Mit Gefühlen umgehen“ oder „Die Beziehungen zu meinen Freunden“ oder „Es gibt Versuchungen: Entscheide dich“. Diese werden in Form von Interaktionsspielen, Visualisierungen, Rollenspielen oder Modelllernen im Unterricht umgesetzt.
Ergebnisse – Auswahl
Insgesamt bewerteten die Schülerinnen und Schüler das Programm sehr gut. Knapp 70 % geben ihm die Note gut und besser. Mangelhaft und ungenügend werden nur selten vergeben. Die Auswertungen zeigten in verschiedenen Bereichen deutliche Unterschiede zwischen den Schulformen. Beispielsweise nehmen Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen häufiger ungesunde Lebensmittel wie Chips, Hamburger und Cola zu sich, als Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Außerdem gehen sie häufiger hungrig zu Bett oder zur Schule. Während über 17% der Hauptschüler angeben, mehr als drei Stunden am Tag fern zu schauen, beträgt die Anzahl unter den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nur knapp 4 %.
Letzte Bearbeitung: 03.03.2010
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