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In einem partizipativen Prozess wurde das Konzept einer bewegungsfreundlichen, gesundheitsförderlichen Lebenswelt für Kinder bis sechs Jahre entwickelt. Anhand des ermittelten Bedarfs und der Bedürfnisse insbesondere sozial benachteiligter Familien wurden Angebote konzipiert, die zu einer nachhaltigen Veränderung der Lebenswelt der Kinder führen.
Ausgehend von den lokal vorhandenen Ressourcen der Kitas, Familienzentren, Sportverein, etc. wird dieses Konzept in Berliner und Brandenburger Sozialräumen umgesetzt. Die entwickelten Maßnahmen dienen der gezielten Schließung bestehender Angebotslücken. Sie sind inhaltlich und konzeptionell aufeinander abgestimmt und werden gemeinsam von den Akteuren insbesondere am Wochenende, im Winter, auf Wegen und im sonstigen öffentlichen Raum umgesetzt. Die vorgesehenen Interventionen lassen auch im Alltag der Kitas und Familienzentren neue bewegungsförderliche Alltagsroutinen entstehen. Neben der Stärkung der Kompetenzen der Professionellen in diesen Lebenswelten werden durch die Einbeziehung von bestehenden Multiplikatorenstrukturen (Stadtteilmüttern, Migrantenvereinen etc.) sozial benachteiligte Eltern erreicht, ihre Kompetenzen erhöht und über gemeinsame Aktivitäten Bewegungsförderung in den Alltag der Familien integriert.
Dieses Konzept der lokalen Aktionsbündnisse (LAB) in den Sozialräumen wird durch die Gestaltung kommunaler Strukturen ermöglicht und verstetigt. Im Rahmen eines fachlichen Austauschs werden die Projekterfahrungen ausgewertet und über die Gesundheitszielprozesse der Länder Berlin und Brandenburg in weiteren Sozialräumen umgesetzt.
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Letzte Bearbeitung: 16.04.2010
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