Evaluation für die Praxis

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„Mehr bewegen und mehr trinken von Kindheit an“ – Dortmund

Die Gewöhnung an einen gesunden Lebensstil von früher Kindheit erleichtert die Etablierung gesundheitsförderlicher Verhaltensmuster bis in das Erwachsenenalter. In dem geplanten Projekt werden Kinder im Alter von 4-10 Jahren über die in ihrem Stadtteil vorhandenen Betreuungseinrichtungen flächendeckend und niedrigschwellig mit Interventionen zur Bewegungsförderung kombiniert mit der Förderung eines gesunden Trinkverhaltens angesprochen.

In den Teilprojekten ‚Sport-Checks’, Bewegung im Alltag’ und Trinkverhalten’ werden Maßnahmen der Verhaltensprävention (Unterricht) mit Maßnahmen der Verhältnisprävention (Verknüpfung von Sport-Checks mit Vereinssport, erleichterter Zugang zu Trinkwasser mittels Wasserspender, verbesserte Bewegungsumwelt) aufeinander abgestimmt. Die Teilprojekte ‚Evaluation’ und ‚Transfer/-Nachhaltigkeit’ dienen der Qualitätssicherung und der Verstetigung der evaluierten Maßnahmen.

Das Projekt gliedert sich in 3 Abschnitte: eine Implementierungsphase der in der Aufbauphase getesteten Interventions- und Evaluationsinstrumente und 2 Phasen des Transfers. Die Übertragung erfolgt zunächst in einen Stadtteil als Modell für ein sozial benachteiligtes Setting und anschließend in einen Stadtteil mit großem Einzugsgebiet. Evaluationen erfolgen multimodal in einem Pre-Post-Verfahren einschließlich langfristiger Kontrolle. Die Nachhaltigkeit wird gesichert, indem die Kommune bzw. das Familienprojekt Dortmund in Form der stadtteilbezogenen Familienbüros die Funktion einer Zentralen Anlaufstelle für alle Interessierten im jeweiligen Stadtteil übernimmt.

Nach Ablauf der Durchführungsphase steht ein evaluiertes Konzept für eine settingbezogene Frühförderung gesunden Bewegungs- und Trinkverhaltens mit spezieller Berücksichtigung sozial benachteiligter Gruppen zur Verfügung.

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Letzte Bearbeitung: 01.03.2010



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